Ratgeber SUP. So entscheidest du dich für das richtige SUP Board: Material, Einsatz, Zubehör

Sportlich, Tandem-iSUP oder Kajaken nach Feierabend – die Möglichkeiten des Stand-up Paddlings werden immer vielfältiger. Unser Ratgeber hilft dir, einen kühlen Kopf zu bewahren und trotzdem eine wunderbare Bauchentscheidung zu treffen

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Stand-up Paddling ist in den letzten Jahren unter anderem deshalb so beliebt geworden, weil dieser Outdoor Spaß so vielseitig ist. Der Sportive kann damit aktiv trainieren und seine Fitness steigern, die After-Work Clique trifft sich zum Stand-up Paddling am Baggersee, mit Kindern kann man im Meer paddeln und plantschen und die Seniorengruppe genießt auf SUP Touren die Natur vom Wasser aus. Selbst Yoga-Begeisterte Yogis machen auf dem SUP-Board eine neue Balance-Erfahrung. Für die große Vielfalt an sportlichen und freizeitorientierten Einsatzmöglichkeiten gibt es das passende SUP Board. Für Jung und Alt, für Familien, Pärchen und Aktiv-Sportler.

Mit unserer Übersicht findest du als Einsteiger schnell heraus, welches Board das Beste für dich ist und worauf du beim Kauf achten solltest.

Finde Dein richtiges Sup & Paddle Board Worry less & paddle more!

Um das riesige Angebot an Stand-up Paddling Boards zunächst einzugrenzen, sollte man sich a) ein Budget setzen und b) überlegen, wofür man das SUP hauptsächlich nutzen will. Danach wird man schnell den Board Typ ermitteln, also z.B. Allround SUP, aufblasbares oder hartes SUP, Race Board, usw. Innerhalb der gewählten Rubrik macht es dann Sinn vor dem Kauf die Produkteigenschaften genau anzusehen. Hier eine Checkliste, die Orientierung gibt.

Board Typ

Einsatz

Vorteile

Nachteile

Preisklasse

Allround SUP

Allround: See, Meer, Spaß, Sportiv, Tour, Yoga, Kinder

  • Vielfältig einsetzbar

  • für die ganze Familie

  • Feste Boards sind meist schwer und sperrig zu transportieren

mittel

Hardboard SUP

Touren, Yoga

  • stabil

  • guter Stand für Anfänger

  • Yoga feste Ponton-Inseln

  • Sperrig beim Transport & auf Reisen

  • schwer

Mittel - gehoben

Race SUP

Sportiv, Touren

  • Für Workout & Fitness

  • i.d.R. nicht für Einsteiger

Gehoben

Wave SUP

Sportiv, Meer & „Wellenreiten“

  • der Shape lässt das Abreiten der Welle zu

  • für mehr Spaß im Meer

  • ersetzt nicht das reine Waveboard zum Wellenreiten

  • feste Boards erschweren die Mitnahme auf Reisen zum Meer (Sperrgepäck)

Mittel-gehoben

iSUP (inflatable SUP)

Allround: See, Meer, Spaß, Sportiv, Tour, Yoga, Kinder

  • Rucksack Transport

  • Reisen

  • Leichtes Gepäck

  • Freizeit-SUP

  • Vielfältig nutzbar

  • Single, Paar, Familie

  • muss vor Gebrauch aufgepumpt werden

Untere - mittel

Untere Preisklasse: bis € 400 | Mittlere: € 400 - € 600 | Gehobene: ab € 600

Checkliste Produkteigenschaften

Produkteigenschaft

 

Stabilität und Steifigkeit durch Dropstitch (bei iSUP)
Kippstabil, auch im Randbereich
Rutschfesten Stand durch EVA Pads
Gute Fahreigenschaften, leichter Vortrieb
Bis 150 kg belastbar
Höhenverstellbares Paddel 180 – 220 cm
Einfach verstellbares Paddel
Aluminiumpaddel (leicht)
Vario-Paddel auch als Kajakpaddel nutzbar
Bequeme Leash
Leicht zu tragen, bis max 10 kg
Leicht zu tragen durch Griff mit Paddelhalterung
Leichter Transport zum Wasser (im Rucksack bei iSUP)
Einfach faltbar nach dem Gebrauch (bei iSUP)
Finnen Fix-System
Schnell startklar aufs Wasser, schnell aufpumbar (bei iSUP)
Reparaturset inkl.
Doppelhub Luftpumpe (bei iSUP) mit Alu-Kolben
Trägt 2 Personen, oder 1 Erwachsenen, 1 Kind
Als Kajak nutzbar
Bundle: z.B. mit wichtigem Drybag (für Handy, Schlüssel, etc.)

Was kann man alles mit einem SUP machen?

Die kleine Auszeit Insel sollte man sich im Alltag schaffen. Gleich nach Feierabend mal die Seele baumeln lassen oder sich so richtig auspowern. Stand-up Paddling ist für viele der ultimative Freizeitspaß. Nach einer kleinen Einweisung und etwas Übung stellt sich schnell ein wunderbares Auszeitgefühl ein. Besonders wenn man bei Sonnenschein fast lautlos über das Wasser gleitet.

Feierabend SUP – mit dem Rad zum See, rauf aufs Board

Kennst du das? Im Sommer ist während der Woche mega Wetter und am Wochenende regnet es dann…Mit einem aufblasbaren SUP Board bist du flexibel und schnell startklar um die Sonnenstunden auf dem Wasser auch im Alltag auszunutzen. iSUPs – vom englischen inflatable, also aufblasbar haben den Vorteil, dass du sie im Kofferraum oder Rücksitzbank immer dabei haben kannst. So bist so sehr spontan in der Lage, nach der Arbeit einen Abstecher zum See zu machen. Da die Boards zusammengefaltet in einem Rucksack transportiert werden, kann man sogar nach Feierabend mit dem Fahrrad zum SUP boarden fahren.

Am See angekommen, faltest du das Board auseinander, pumpst es mit einer Doppelhub-Pumpe auf, die beim Ziehen und Drücken Luft ins Board pumpt, nach 10 Minuten geht es ab aufs Wasser.

Ob du dynamisch los paddelst, um dich nach einem stressigen Arbeitstag auszupowern oder ob du gechillt über den See oder Fluss gleitest, das bleibt dir überlassen. Wenn du einen Kajakaufsatz für dein Board hast, kannst du dir ganz spontan überlegen, ob du stehend oder sitzend deinen Feierabend auf dem See genießt.

 
 

Kajak Touren mit dem SUP – Sportiv und ausdauernd

Das SUP hat sich zum wandelbaren Sportgerät gemausert. Das stand-up paddeln ist selbst bei gemütlicher Fahrweise ein Ganzkörpertraining. Wer gezielt seine Oberkörper-Muskulatur anders trainieren will, kann mit einem geeigneten SUP Board auch kajaken. Das ist deshalb besonders praktisch, weil ein klassisches Kajak nur mit entsprechendem Auto-Träger oder Trailer zu transportieren ist und der Gang zum Wasser mind. 2 Personen erfordert. Auf dem Markt gibt es bereits aufblasbare SUP Boards, die mit einem Aufsatz zum Kajak umfunktioniert werden können. Einfach Sitz auf dem Board einhaken, Paddel mit Kajakpaddel umstecken und los geht’s. Alleine, als Tour zu zweit, bzw. in der Gruppe oder gegeneinander im Wettkampf das iSUP als Kajak liegt bei den Wassersporttrends 2021 mehr als nur eine Bootslänge vor.

 

Family SUP: Boards für 2 Personen

Kinder auf dem SUP sind wahre Balance-Künstler. Durch ihr leichtes Gewicht und ihren besonders ausgeprägten Gleichgewichtssinn laufen sie mühelos auf dem SUPbrett umher, fallen selbst auf dem Rand balancierend nicht ins Wasser – es sei denn sie wollen es. Das SUP Board wird schnell zur Badeinsel, zum Bootssteg, Ponton oder zur Karibikinsel – je nach Spiel und Fantasie. Aus diesem Grund haben viele Markenhersteller den Trend erkannt, Stand-up Paddling Boards auch in der familienfreundlichen Variante für 2 Personen auf den Markt zu bringen. Die meist größeren Boards haben ein höheres Belastungsgewicht und Volumen, bieten Platz zum Stehen oder Sitzen zu zweit, bieten durch ihren speziellen Aufbau eine ausgeprägte Steifigkeit für Stabilität und sind mit ihren großen rutschfesten Pads für Kinder sicher.

Eine besonders schöne und gleichzeitig sportliche Abwechslung ist dein SUP Board, das du zum Kajak umfunktionierst. Einfach die beiden Kajak-Sitze auf dem SUP Board über die Ösen schnell einhaken, die beiden Paddel zu Kajakpaddel umstecken und schon kann eine Tour zu Wasser durch die Natur losgehen.

 

Yoga auf dem SUP (Woga)

Auch Yogis suchen nach neuen Herausforderungen. Die viele Yoga-Stilrichtungen zeigen dies deutlich. Wo kann die Balance einer Yoga-Übung noch eine Steigerung erfahren? Wie findet man seine innere Mitte, wenn der Untergrund sich bewegt? Auf dem Wasser wird es durch die leichte Wellenbewegung schnell wackelig unter den Füssen. Mit Yoga auf dem SUP entsteht eine komplett neue Sportart, die immer mehr Anhänger findet. Ein SUP Board mit entsprechender Steifigkeit ist prima für diese neue Trendsportart geeignet. Sogar inflatable Stand-up Paddling Boards, die z.B. durch ihre Double Layer Konstruktion, also zwei PVC-Schichten, extrem kippstabil sind. Hohe Formstabilität erhalten die Boards durch eine sogn. Dropstitch-Konstruktion. Sie bieten einen festen, stabilen Stand, um Gymnastikübungen darauf zu machen. Rutschfeste EVA-Pads ersetzen die Yoga-Matte. Yoga auf dem SUP oder auch Woga (Water Yoga) genannt, bietet durch den meditativen Aspekt - im Einklang mit dem Wasser - eine neue Dimension für alle Yoga Fans und solche, die es werden wollen.

 

Wellenreiten & Surfen im Wasser

SUPboarden auf dem Meer ist für alle Touring Fans schön, die entlang der Küste – immer mit Blick zum Strand – einen Ausflug zum nächsten Badeort machen wollen. Bei leichtem Wellengang wird das Paddeln schon anstrengender. Es sei denn, man lässt sich von der Welle Richtung Strand schieben. Dann nimmt das Stand-up Paddling richtig Fahrt auf. Kleine Boards, formstabil, steif und kippstabil mit einer Oberfläche, die dir guten Gripp bietet, kannst du auch kleinere Wellen gut abreiten. Das trainiert nochmal mehr das Gleichgewicht. Wie immer, solltest du gerade beim Wellenreiten nicht vergessen, die Leash um dein Fußgelenk zu machen. Nur für den Fall, dass du tatsächlich mal ins Wasser fällst…


SUP Zubehör

Das Paddel – zur Not schwimmt es

Gerade Anfänger bekommen schnell ihre Rückenmuskulatur zu spüren, wenn sie einfach schnell starten, ohne das Paddel richtig einzustellen. Ist es zu nieder eingestellt, bekommt man schnell Rückenschmerzen, ist es zu hoch eingestellt, kann man nicht genügend Kraft übertragen, weil man den Paddelknauf nicht richtig umfassen kann. Die Regel zum Einstellen des SUP-Paddels ist ganz einfach: Stelle dich am Ufer vor dein Paddel. Du solltest bei ausgestrecktem Arm, deine Hand locker auf den Paddelknauf legen können. Dann hat es die richtige Höhe. Das erscheint dir an Land vielleicht sehr hoch. Aber im Wasser passt es dann.

Tipp: Tauchst du das Paddel auf der rechten Seite ein, ist die linke Hand am Paddelknauf. Sie führt. Die linke Hand umfasst locker den Paddelschaft. Um den nötigen Vortrieb zu erhalten, solltest du das Paddel so halten, dass das Blatt mit der Wölbung zu dir zeigt.

Wenn du mit dem Board auch Kajak fährst, solltest du darauf achten, dass du ein Paddel mit zwei Paddelblättern hast, so dass du im Wechsel links und rechts ins Wasser eintauchen kannst. Und falls dir mal das Paddel aus Versehen ins Wasser fällt – dann hat es genug Auftrieb um nicht unterzugehen und du kannst es wieder einsammeln.

Drybag

Ein Drybag ist das Must-Have Gadget beim Stand-up Paddling. Es ist ein wasserdichter Sack, der dein Handy, deine Schlüssel und andere Wertgegenstände trocken hält. Als Transporttasche ist das Drybag dein wichtigster Begleiter unterwegs auf dem Wasser. Auch für den Landgang kannst du das Drybag ganz einfach mit einem Gurt als Umhängetasche nutzen. Die meisten sind groß genug, dass auch kein kleines Handtuch reinpasst. Diese wasserfeste Tasche kann im Transportnetz am Bug des Boards fest verzurrt werden.

Kajak Sitz

Ein SUPboard – zwei Sportarten. Der Kajak-Sitz macht das möglich. Mit 4 Haken werden an die 4 verschiedenen D-Ringe auf dem Board angebracht. Anschließend verstellst du die Gurte auf die Größe der Standfläche, sodass der Sitz eine leichte Spannung hat. Eine hohe Rückenlehne macht das Kajak zu einer entspannten und gleichzeitig sportiven Angelegenheit.

Pumpe – doppelte Luftzufuhr

Aufblasbare SUP Boards liegen immer noch voll im Trend, weil sie die größte Flexibilität bieten. Das Board ist in einem Rucksack gut zur Wasserkante zu transportieren und dort binnen 10 Minuten aufzupumpen. Nur beim Kauf der Pumpe solltest du darauf achten, dass du schnell und mühelos Luft in das Board bekommst. Gerade bei großen Boards, die für zwei Personen ausgelegt sind, willst du nicht schon vor dem Start konditionell an deine Grenzen kommen. Doppelhub-Pumpen bringen bei jeder Bewegung – beim Ziehen und Drücken – Luft in das Board. Somit geht der Aufpump-Vorgang schneller, effizienter und kräfteschonender. Eine Standpumpe mit Alu-Kolben sollte stabil in der Führung sein und auch in großen Stößen Luft in das Board lassen.


Mini Ratgeber: Reparatur eines SUPs. Loch im aufblasbaren SUP? In 10 Schritten reparierst du es selbst

Das Material deines aufblasbaren SUPs kann noch so reißfest und robust sein und trotzdem kann es passieren: Ein Loch in der Oberfläche. Am Uferstrand können spitze Steinchen, Glasscherben oder unsachgemäßes Lagern im Auto spitze Gegenstände das Material im Millimeterbereich einschneiden. Genau wie beim Fahrradreifen hast du aber die Chance das Loch zu flicken. Wir zeigen dir hier in 10 einfachen Schritten, wie das geht.

Reparatur Vorbereitung

Am besten führst du die Reparatur im Zimmer durch. So kannst du sicherstellen, dass du für Board und Kleber eine Raumtemperatur zwischen 20°C und 30°C hast. Nimm dir für die Reparatur Zeit und ein wenig Geduld, dann gelingt es ganz einfach. Lies dir vorher einmal alle 10 Schritte durch, bevor du los legst. Hilfreich ist es, sich alle benötigten Reparatur-Utensilien schon zurecht zu legen, dann geht es schneller.

Du benötigst:

  • 1 Haushaltseimer
  • Flasche Spülmittel
  • 1 große, alte Decke oder Tapezierplane
  • 1 Schwamm oder Spültuch
  • 2-3 Trockene Handtücher
  • 1 sauberen Lappen
  • 1 Fläschchen Reinigungs-Aceton
  • Das SUP Reparatur-Set mit Flicken und PVC Kleber
  • 1 Schere, evt. Lineal
  • 1 Esslöffel

Schritt 1: Das Leck finden

Zuerst musst du das Loch lokalisieren. Dazu legst du eine Decke oder noch besser Tapezierplane auf dem Boden aus und legst das aufgeblasene Board darauf. Dann füllst du einen Haushaltseimer halbvoll mit Wasser und gibst ordentlich Spülmittel darein, damit eine Seifenlauge entsteht. Mit einem Schwamm oder Spültuch reibst du dann das Board großzügig mit dem Seifenwasser ein, um festzustellen, wo Blasen entstehen. Durch die austretende Luft hast du das Loch schnell lokalisiert. Vielleicht musst du diesen Test erst auf der Oberseite des Boards und dann auf der Rückseite machen.

Schritt 2: Das Leck markieren

Trockne das komplette Board und besonders die Stelle um das Leck mit den Handtüchern ab und markiere die Stelle anschließend mit einem Bleistift. Dann lässt du die Luft aus dem SUP.

Schritt 3: Das Leck ausbreiten

Wenn das Board einmal komplett trocken ist, kannst du auch die Unterlage wieder entfernen (falls diese noch feucht ist) Dann bereitest du das Kleben des Lecks vor. Dazu musst du die Hülle des Boards so zurecht legen, dass es um das Leck flach und faltenfrei auf dem Untergrund liegt.

Schritt 4: Reparaturfläche reinigen

Damit der Kleber anschließend gut hält, musst du die Fläche um das Leck zunächst großflächig mit Aceton und einem sauberen Lappen reinigen. Verliere dabei nicht deine Markierung. Falls doch, zeichne noch einmal nach oder merke dir die Stelle, falls sie nicht gut sichtbar ist.

Schritt 5: PVC Flicken zurecht schneiden

In deinem iSUP Reparatur-Set findest du PVC-Stücke, aus denen du einen möglichst runden Flicken von ca. 6-8 cm Durchmesser schneidest. Mit dem Lineal kannst du die richtige Größe ermitteln.

Schritt 6: Flicken anpassen

Nun gleichst du den ausgeschnittenen Flicken mit dem Leck ab und legst ihn darauf. Fahre die Ränder des PVC-Stücks mit einem Bleistift nach. Jetzt hast du die Klebefläche auf dem Board markiert.

Schritt 7: Für gute Haftung des Flickens sorgen

Auch die PVC-Unterseite des Flickens muss fettfrei sein. Dazu musst du auch sie mit Aceton einmal gut reinigen.

Schritt 8: Kleber aufbringen

Um für eine optimale Haftung zwischen Board und Flicken zu sorgen, musst du auf beide Teile (Board und Flicken) den PVC Kleber aufbringen. Nimm nicht zu viel! Eine dünne Schicht im kompletten markierten Bereich reicht aus. Wichtig ist, dass du den Kleber bis zum Rand des PVC-Flickens streichst.

Schritt 9: Kleber antrocknen lassen

Lass beide mit Kleber eingestrichenen Stellen 5-10 Minuten antrocknen. So stellst du die beste Haftung sicher.

Schritt 10: Flicken über das Leck kleben

Nun braucht es eine ruhige Hand. Fass den „klebrigen“ Flicken vorsichtig an den Außenkanten an und lege ihn exakt auf die markierte Stelle des Lecks. Verschiebe ihn nicht mehr. Nun streichst du mit dem Esslöffel vom Kreismittelpunkt des Flickens nach außen und drückst ihn dabei gut fest. Ziel ist es, den Flicken ohne Falten aufzubringen. Kleine Luftbläschen schiebst du mit leichtem Druck über den Löffel heraus.

Fertig!

Auch wenn es du es kaum erwarten kannst, wieder aufs Wasser zu kommen – die Trockenzeit von 24 Stunden nach dieser Reparatur musst du leider einhalten. Während dieser Zeit darf das Board nicht aufgepumpt werden. Eine Lagerung bei Zimmertemperatur ist ideal.

Deine Do-it-yourself Reparatur war erfolgreich.

Viel Spaß beim nächsten SUP-Ausflug wünscht dir dein Outzone-Team!